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26.03.2009
Auf Einladung von Wolfgang Biegemann besuchte Herr Ragnar Duborg von der Firma Wago aus Minden bereits zum zweiten mal das Berufsgrundbildungsjahr Elektrotechnik in der Eckener Schule in Flensburg.
Herr Duborg selbst hatte diese Berufsschule besucht und den gleichen Beruf gelernt wie die Zuhörer. Mehr brauchte er nicht zu sagen, um die Aufmerksamkeit aller Schüler für seinen Vortrag zu gewinnen.
Nach einer beeindruckenden Firmenpräsentation, die heute ein weltweites Netzwerk unterhält, blieb den Schülern doch ein Vergleich besonders in Erinnerung: Wenn man ein Papiertaschentuch meint, sagt man „Tempo“. Meint man eine Verbindungsklemme sagt man „Wago-Klemme“. Denn obwohl die Schüler des BGJ erst wenige Wochen Praxis absolviert haben, weiß doch schon jeder was eine Wago-Klemme ist.
Nachdem auch das große Produktspektrum der Verbindungstechnik und Automation vorgestellt war, ging Herr Duborg noch detailliert auf die Kontaktmöglichkeiten und ihre theoretischen Grundlagen ein. Das so viel Knowhow in diesen Klemmen steckt, hatte keiner gedacht. Rüttelsicher, und Beschleunigungen von über 100g erprobt, sollen die Klemmen sogar U-Boote bei einem Treffer mit einer Wasserstoffbombe auf Kurs halten.
Das Highlight folgte aber am Schluss. Herr Duborg erläuterte den Kurzschlussprüfung. Danach muss eine Klemme 120 A pro qmm eine Sekunde ohne Beschädigung Stand halten. Natürlich wurde diese Zeit weit ausgedehnt. Auch nachdem sich der Kunststoff durch den hohen Strom stark erhitzte und sich langsam verflüssigte und qualmend abtropfte, blieb die Verbindung erhalten. Dabei dürfen keine giftigen Gase entstehen und die Kunststoffe müssen selbstverlöschend sein, um keinen Brand auszulösen.
Zum Abschluss erhielten alle Schüler noch Proben der vielfältigen Produktpalette und wir entließen Herrn Duborg mit einem herzlichen Dankeschön.