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Eckener-Schule Flensburg :: Berufliche Schule der Stadt Flensburg im RBZ

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Junger Tischler-Nachwuchs mit künstlerischer Kompetenz in Holz

  

Flensburger Tageblatt, 26.06.2010
    
Die Produkte des Tischlerhandwerks erfüllen vielfältige Zwecke und bestechen insbesondere im Möbelbereich durch angenehm-ästhetische Formensprache. Das gilt auch für die Werkstücke des Tischler-Nachwuchs. In besonderem Maße zeigen sich an ihnen Präzision, Sorgfalt und Einfallsreichtum, mit denen Holz wunderschön gestaltet werden kann.
  
Genau dies vermittelten die Gesellenstücke auf der jüngsten Freisprechungsfeier der Tischler-Innung Flensburg Stadt und Land. Fein ausgearbeitete Sideboards, Truhen, TV- und Phonomöbel sowie Schreibtische verliehen dem formalen Ausbildungsabschluss der Jugendlichen einen handwerklich-exzellenten Rahmen – durchaus mit künstlerischem Anspruch!

Gesellenstück „TV-Schrank in Elsbeere“ – von Tischler-Jung-Gesellin Levke Arndt aus Flensburg. Foto: rf

„Mit dem Gesellenbrief habt ihr die Eintrittskarte in ein erfolgreiches Berufsleben gelöst“, attestierte Obermeister Johannes Thomsen den frischen Jung-Gesellen. Die Entscheidung für den Beruf des Tischlers sei eine „gute Wahl“ und eröffne fern jeglicher Trends solide Entwicklungsperspektiven. Sollte nicht sofort ein Wunscharbeitsplatz erreichbar sein, wären aktiv genutzte Fortbildungschancen, Mobilität bei der Arbeitssuche oder eine temporäre Wanderschaft die Alternative. „Denkt weiter und setzt euch Ziele“, so Thomsen.
 
Dr. Sven Mohr, Leiter der Eckener-Schule, in deren Aula die Freisprechung stattfand, erinnerte an die „aufregende Zeit des Fleißes“ und zog den Vergleich zur Fußball-WM: „Ihr habt das Achtelfinale erreicht“ gratulierte er den jungen Tischlern. Gleichzeitig richtete er den Appell an sie, eigene Potenziale zu entwickeln und neben „Genialität“ hartnäckige Ausdauer zu zeigen. „Bleiben sie am Ball“, sagte er.
 
Insgesamt haben 19 Lehrlinge ihre Tischler-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Innungsbester ist Quintus Sander. Sein Gesellenstück: Ein „TV-Phono-Sideboard in Nussbaum und Ahorn furniert, lackiert“. Markus Engels folgt ihm mit seinem „Schreibtisch in Eiche, gebeizt und lackiert“. Auch eine junge Frau gehört zu den erfolgreichen Tischler-Jung-Gesellen – Levke Arndt hat einen TV-Schrank aus dem Holz der eher seltenen Elsbeere geschaffen. 
  
sh:z/Flensburger Tageblatt/Text: sh:z/Foto: Rainer Fischer vom 26.06.2010

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